Um den Grundstein für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung zu legen, ist es entscheidend, die einzelnen Bausteine eines SEO-Konzepts genau zu verstehen. Diese Bausteine bilden das Fundament für alle weiteren Maßnahmen und garantieren, dass die Optimierung Ihrer Website auf soliden Füßen steht.
Lassen Sie uns nun in die Details der verschiedenen Module eintauchen und herausfinden, wie Sie Ihre SEO-Strategie stärken können.
Abschnitt A - Der visuelle Aufbau einer Webseite
Eine Webseite sollte übersichtlich und einfach zu bedienen sein. Während jede Unterseite einem klaren Grundprinzip folgt, bildet die Startseite oft eine Ausnahme.
Abschnitt B - Strukturierte Inhalte für Nutzer und Suchmaschinen
Gut strukturierte Inhalte mit klaren Überschriften und logischem Aufbau helfen Besuchern bei der Orientierung und verbessern die Sichtbarkeit in Suchmaschinen.
Abschnitt C - Wichtige Überlegungen vor der Website-Erstellung
Vor der Umsetzung sind Zielgruppe, Unternehmensanalyse und Keyword-Planung essenziell. So entsteht eine benutzerfreundliche und suchmaschinenoptimierte Webseite.
Abschnitt A – der visuelle Aufbau einer Webseite
Eine Website folgt einer klaren Struktur, die sowohl das Design als auch die Nutzerführung optimiert.
Die drei Hauptbereiche sind:
1. Header | Der Kopfbereich einer Website
Der Header befindet sich am oberen Rand der Seite und enthält zentrale Navigationselemente. Typischerweise sind hier das Logo, die Hauptnavigation und häufig auch eine Suchfunktion oder Call-to-Actions eingebunden. Dies erleichtert den Nutzern die Orientierung und ermöglicht schnellen Zugriff auf wichtige Inhalte.
2 - Body – Der Inhaltsbereich
Der Body bildet das Herzstück einer Webseite. Hier werden die Hauptinhalte wie Texte, Bilder oder Videos präsentiert. Je nach Art der Seite kann dieser Bereich individuell gestaltet sein, beispielsweise mit Blogartikeln, Produktbeschreibungen oder interaktiven Elementen.
3 - Footer – Die Fußzeile
Im Footer, dem unteren Bereich der Seite, befinden sich häufig Kontaktinformationen, rechtliche Hinweise, Social-Media-Links oder zusätzliche Navigationselemente. Dieser Abschnitt sorgt für eine bessere Nutzerfreundlichkeit und stellt wichtige Informationen jederzeit zur Verfügung.
Eine anschauliche Übersicht dieser Struktur zeigt die folgende Erklärgrafik.
Achtung – Verwechslungsgefahr! Diese Begriffe haben unterschiedliche Bedeutungen:
1. Header | Der Kopfbereich einer Website
Erste der Header bildet den oberen Abschnitt einer Webseite und erstreckt sich vom oberen Seitenrand bis zum unteren Rand eines möglichen Headerbilds. Er ist oft das Erste, was Besucher sehen, und spielt eine entscheidende Rolle für den ersten Eindruck.
Je nach Design und Navigation kann die Hauptnavigation entweder direkt in den Header integriert oder knapp darunter platziert sein.
Der Header dient als eine Art Deckblatt der Unterseite – Nutzer sollten auf den ersten Blick erkennen, worum es geht und welche Inhalte sie erwarten. Daher enthält er in der Regel:
Ein gut gestalteter Header trägt maßgeblich zur Benutzerfreundlichkeit und dem wichtigen Wiedererkennungswert der Website bei.
Ersichtliche Logo-Darstellung
Prägnanter Titel / Botschaft
Intuitive Navigation
Header-Design mit Wiedererkennungswert
Weitere Elemente des Headerbereichs sind:
1.1 Logo
Das Logo wird im Headerbereich der Website platziert und dient nicht nur als Branding-Element, sondern auch als praktischer Orientierungspunkt. Standardmäßig ist es mit der Startseite verlinkt, sodass Besucher jederzeit mit einem Klick zur Homepage zurückkehren können.
Bei der Einbettung des Logos sollten Sie unbedingt auf die vom Designer vorgegeben Maße und Formate sowie andere Parameter wie z.B. vorgegebenen Schutzraum des Logos achten.
Größenvorgabe
Logo-Schutzraum
Logo-Arten z.B. für unterschiedliche Kanäle
Die Positionierung des Logos kann unter Einhaltung der Designvorgaben variieren.
Klassische Bereiche wo die Logoplatzierung erfolgen kann sind z.B. :
Unabhängig von der Position sollte das Logo klar erkennbar sein und sich harmonisch in das Design der Website einfügen.
1.2 Top-Bar – Die obere Navigationsleiste
Die Top-Bar, auch Top-Menü oder Topnavigation genannt, ist eine schmale Leiste am oberen Rand der Website. Sie dient dazu, schnell zugängliche Informationen und wichtige Links bereitzustellen.
Typische Inhalte sind:
Sehen Sie hier am Beispiel von der bekannten Möbelkette ikea.de, wie mehrere Top-Bars anwendbar wären
Gerade für mobile Nutzer ist es hilfreich, wenn Telefonnummern und E-Mail-Adressen direkt anklickbar sind, um eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
1.3 Headerbild, Slider oder Video
Der Header ist der wichtigste und erste Viewpoint (sichtbare Teil) einer Website. Oft entscheidet es sich bereits an dieser Stelle ob ein Website-Besucher auf Ihrer Seite verweilt oder direkt abspringt. Umso wichtiger ist es, dass ein Header visuell ansprechend gestaltet ist.
Dafür eignen sich am besten:
Sehen Sie hier im Vergleich, wie Video und starre Header wirken können:
Header aus starrem Bild
Header aus aus Bewegtbild
Wichtiger Tipp vom Experten
„Headervideos verlangsamen oft die Website. Optimiere sie mit Komprimierung, Lazy Loading und einer Bild-Alternative für mobile Geräte.“
Des Weiteren sollten Sie im Falle des Einsatzes eines Sliders darauf achten, dass die einzelnen Slider-Inhalte durch Pfeile oder ähnliches wechselbar bzw. Slidebar sind sowie dass etwaige automatische Bildwechsel nicht zu schnell erfolgen.
Ein gut gestalteter Header trägt dazu bei, Nutzer gezielt anzusprechen und die gewünschte Markenbotschaft zu vermitteln.
1.4 Hauptnavigation - Der Wegweiser durch Ihre Website
Die Hauptnavigation ist eines der zentralen Elemente jeder Website und sollte für Nutzer leicht auffindbar und intuitiv bedienbar sein. Meist befindet sie sich oberhalb oder unterhalb des Headerbilds, seltener an der linken Seite. Ihre Position spielt für Suchmaschinen keine Rolle, doch eine ungewohnte Platzierung kann dazu führen, dass Besucher sie übersehen.
Wichtige Prinzipien für eine effektive Hauptnavigation:
Wichtiger Tipp vom Experten
„Nutzer sollten auf den ersten Blick erkennen, wohin ein Menüpunkt führt. Präzise Formulierungen steigern die Benutzerfreundlichkeit und senken die Absprungrate.“
Arten von Navigationsleisten
Dropdown-Menü
Unterpunkte werden erst beim Aufklappen als vertikale Liste angezeigt.
Diese Menüart eignet sich besonders für kompakte Navigationen mit wenigen Unterkategorien.
Sehen Sie z.B. hier von uber.com
Mega-Menü
Beim Öffnen werden mehrere untergeordnete und gruppierte Inhalte gleichzeitig angezeigt. Ideal für große Websites mit vielen Kategorien, da es auch Grafiken, Call-to-Actions und zusätzliche Informationen enthalten kann.
Sehen Sie z.B. hier von generali.de
Hamburger-Menü
Perfekt für mobile Geräte: Das Menü bleibt verborgen und öffnet sich erst nach einem Klick auf das bekannte Symbol mit drei Linien. Eine gut strukturierte Navigation verbessert die Nutzererfahrung und sorgt dafür, dass Besucher sich schnell zurechtfinden – ein entscheidender Faktor für den Erfolg Ihrer Website.
Sehen Sie z.B. hier von ikea.de
Wichtiger Tipp vom Experten
„Für mobile Endgeräte ist der Header auf die wesentlichen Elemente reduziert – Logo zur Orientierung, Kontaktdaten für schnelle Erreichbarkeit, Hamburger-Menü, um die Navigation platzsparend darzustellen.“
Sticky-Header – Immer im Blickfeld
Ein Sticky-Header bleibt beim Scrollen am oberen Bildschirmrand fixiert, sodass die Navigation stets sichtbar bleibt. Diese Funktion verbessert die Benutzerfreundlichkeit, da Besucher jederzeit schnell zwischen den Seiten wechseln oder eine Aktion ausführen können. Besonders bei langen Webseiten oder Shops mit vielen Kategorien ist dies vorteilhaft und wird daher klar empfohlen.
Sehen Sie hier beispielhaft die Funktion eines Sticky-Headers:
2. Body | Der Hauptinhalte einer Website
Der Body bildet den Hauptbereich einer Webseite und enthält alle wesentlichen Inhalte. Hier finden Nutzer Texte, Bilder, Videos oder interaktive Elemente, die ihnen Informationen vermitteln oder zur Interaktion anregen.
Zu den zentralen Gestaltungselementen gehören Feature Images und Slider. Ein Feature Image wird oft am Seitenanfang platziert und hebt ein Thema visuell hervor. Slider bieten die Möglichkeit, mehrere Bilder oder Videos in einer rotierenden Ansicht darzustellen, was besonders auf der Startseite oder Produktseiten eingesetzt wird.
Aufbau und Nutzerführung
Die Startseite dient als Überblick über das Unternehmen, die Dienstleistungen oder Produkte. Hier werden keine langen Texte platziert, sondern kurze Teaser, die auf detailliertere Unterseiten verlinken. Eine Breadcrumb-Navigation kann zusätzlich helfen, Nutzern eine bessere Orientierung innerhalb der Website zu geben.
Wichtiger Tipp vom Experten
„Betrachten Sie die Startseite als One-Pager, der kompakt die wichtigsten Themen zusammenfasst. Halten Sie die Inhalte übersichtlich und vermeiden Sie eine überladene Darstellung, die unruhig wirkt.“
Falls die Website einen Blog-Stil hat, kann eine Sidebar (Seitenleiste) eingebaut werden, die an der rechten oder linken Seite erscheint. Sie kann folgende Inhalte enthalten:
Wichtige Elemente für den Body-Bereich
SEO-Segment
Suchmaschinenoptimierte Texte sind das Fundament für eine gute Sichtbarkeit in Suchmaschinen wie Google. Relevante Keywords, eine klare Struktur mit Überschriften und Zwischenüberschriften sowie hochwertige, unique Inhalte verbessern das Ranking und ziehen die richtige Zielgruppe an.
Filter-Segment
Bei umfangreichen Webseiten, mit einer großen Menge an Inhalten, erleichtern Filterfunktionen die Navigation und helfen den Nutzern, die gewünschten Informationen schnell zu finden. Filter können nach Kategorien, Themen, Preis, Datum oder anderen relevanten Kriterien sortieren.
Kontakt-Segment
Eine klar erkennbare und leicht zugängliche Kontaktmöglichkeit ist essenziell, um Nutzern die Interaktion mit dem Unternehmen zu ermöglichen. Ob Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Kontaktformular oder Chat-Funktion – die gewünschte Kontaktmethode sollte im Body-Bereich, üblicherweise mit Sprungmarken versehen, etwas weiter unten präsent sein.
Sehen Sie hier ein beispielhaftes Kontaktsegment, welcher Kerninhalte klar und schnelle ersichtlich macht:
Ein klar strukturierter Body-Bereich sorgt für eine gute Nutzerführung und macht es Besuchern leichter, relevante Inhalte zu finden.
3. Footer | Fußzeile - Der untere Bereich der Website
Der Footer wird auch Fußzeile genannt und bildet den Abschluss der Webseite. Er enthält in der Regel ein Footermenü.
Damit die Trennung zwischen Body-Bereich und Footer-Bereich deutlich wird, ist der Footer zumeist in einer anderen Farbe gehalten, als der Rest der Webseite.
Bei der Gestaltung des Footers können Sie zwischen vielen verschiedenen Varianten wählen.
Der Footer kann schlicht gehalten werden und einige wenige Links enthalten. Er kann wiederum auch größer und auffälliger gestaltet werden und viele Verlinkungen zu wichtigen Unterseiten enthalten, Kontaktformulare und sogar Karten und Anfahrtsbeschreibungen.
Die Größe des Footers hängt oft von der Größe der Webseite ab. Bei einer kleinen Seite mit weniger als 30 Unterseiten ist ein großer Footer nicht sinnvoll. Auf einer umfangreichen Webseite kann der Footer jedoch eine zusätzliche Möglichkeit zur Navigation bieten.
Unabhängig von der Gestaltung sollten einige Elemente immer enthalten sein:
Weitere sinnvolle Inhalte sind ein sekundäres Menü (Submenü) mit zusätzlichen rechtlichen Informationen (z. B. Cookies) sowie Links zu den neuesten Blogartikeln oder anderen relevanten Inhalten.
Wichtiger Tipp vom Experten
„Wer bis zum Footer gelangt, hat sich vermutlich bereits intensiv über Ihre Inhalte informiert (im Body) daher ist es umso wichtiger, dass die Inhalte im Footer sauber und transparent ausgegeben werden und einen tatsächlichen Mehrwert schaffen (z.B. durch Direkt-Kontakt od. Hintergrundinfos)“
Sehen Sie hier beispielhaft unseren Footer, welcher gleichzeitig so wenig wie möglich und so viele Informationen wie nötig erhält:
Abschnitt B -Strukturierte Inhalte für Nutzer und Suchmaschinen
Eine gut durchdachte Website-Struktur ist essenziell für die Nutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Schon vor der Veröffentlichung sollte der Aufbau sorgfältig geplant werden, um Inhalte gezielt zu strukturieren und eine klare Navigation zu schaffen.
Keyword-Recherche als Basis für die Struktur
Eine Keyword-Recherche zeigt, wonach potenzielle Kunden suchen und hilft, Inhalte gezielt an deren Bedürfnisse anzupassen. Jede Unterseite sollte auf ein Hauptthema oder ein zentrales Keyword ausgerichtet sein, sodass sie in den Suchergebnissen besser gefunden wird.
Google bewertet nicht nur einzelne Seiten, sondern analysiert deren Zusammenhang innerhalb der gesamten Website. Deshalb sollten verwandte Themen logisch miteinander verknüpft und sinnvoll in die Struktur eingebettet werden – insbesondere in:
Warum eine klare Struktur entscheidend ist
Eine gut strukturierte Website hilft nicht nur Google, Inhalte besser zu verstehen, sondern sorgt auch für eine intuitive Nutzerführung. Eine kluge Aufteilung in Unterthemen erleichtert es Besuchern, relevante Informationen schnell zu finden.
Wichtiger Tipp vom Experten
„Durch die richtige Organisation der Inhalte kann eine Website für mehrere Keywords gleichzeitig optimiert werden, wodurch die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen steigt.“
Website-Struktur vs. Seitenstruktur – Was ist der Unterschied?
Website-Struktur |
Seitenstruktur |
Beschreibt den gesamten Aufbau der Website und wie die einzelnen Unterseiten miteinander verknüpft sind. Sehen Sie obenstehend beispielhaft (Baumdiagramm Website-Struktur PulsMedia-Group) |
Bezieht sich auf die Anordnung der Inhalte auf einer einzelnen Seite, z. B. Überschriften, Bilder und Absätze
|
Google bewertet die Struktur einer Website als Qualitätsmerkmal – hochwertige Inhalte allein reichen nicht aus. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig eine durchdachte und SEO-freundliche Struktur zu entwickeln.
Google bewertet die Struktur einer Website als Qualitätsmerkmal – hochwertige Inhalte allein reichen nicht aus. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig eine durchdachte und SEO-freundliche Struktur zu entwickeln.
Website-Struktur - Klarheit für Nutzer und Google
Die Struktur einer Website folgt meist einer Baumstruktur, bei der die Startseite den Ausgangspunkt bildet. Von dort verzweigen sich thematisch untergeordnete Seiten, die Nutzern helfen, sich gezielt durch das Angebot zu navigieren.
Angenommen, ein Nutzer googelt gezielt nach „Langschlitztoaster“ (gelb) und landet auf einer dafür optimierten Seite. Würde es keine eigene Unterseite für Langschlitztoaster geben, würde der Nutzer auf der allgemeinen Toaster-Seite landen. Dort sieht er möglicherweise nicht direkt, dass das Unternehmen Langschlitztoaster anbietet und verlässt die Seite sofort wieder.
Um zu verhindern, dass der potenzielle Kunde zur Konkurrenz geht, sollten Unterproduktkategorien eigene, thematisch relevante Unterseiten erhalten.
One-Pager als Alternative
Für Einzelpersonen oder kleine Unternehmen kann eine One-Pager-Website eine gute Lösung sein. Diese besteht aus nur einer Seite und eignet sich gut als digitale Visitenkarte oder für spezielle Landingpages. Allerdings ist sie nicht optimal, um Nutzer anzuziehen, die gezielt nach spezifischen Unterkategorien suchen.
Bei der Planung einer Website-Struktur lohnt es sich, die Seitenstruktur von Wettbewerbern zu analysieren und sich inspirieren zu lassen.
Navigation und Verlinkung
Eine gut durchdachte Navigation sorgt dafür, dass Besucher schnell und ohne Umwege zu den gewünschten Inhalten gelangen. Gleichzeitig erleichtert sie Suchmaschinen das Erfassen und Bewerten der Website.
Sie verfolgt daher zwei zentrale Ziele:
Damit die Navigation sowohl nutzerfreundlich als auch suchmaschinenoptimiert ist, sollte sie einer logischen Struktur folgen, die sich am Verhalten der Nutzer orientiert.
Best Practices für eine effektive Navigation
Thema |
Beschreibung |
Sinnvolle Benennung der Menüpunkte |
Verwenden Sie klare und präzise Begriffe, die das Thema widerspiegeln und gleichzeitig relevante Keywords enthalten. |
Optimierung für alle Geräte |
Die Navigation sollte sowohl auf Desktop als auch mobil, leicht bedienbar und gut lesbar sein. |
Technische Umsetzung |
Eine HTML-basierte Navigation ist vorteilhaft, da sie von Suchmaschinen problemlos erkannt wird. JavaScript oder Flash sollten vermieden werden, da sie die Indexierung erschweren können. |
Kurze Klickwege |
Wichtige Unterseiten sollten mit maximal drei Klicks von der Startseite aus erreichbar sein, um Nutzern eine einfache und schnelle Navigation zu ermöglichen. |
Es gibt zwei Arten von Verlinkungen:
Vertikale und horizontale Verlinkung in der Navigation
In einer vertikalen Navigation wäre „Langschlitztoaster“ (gelb) eine Unterkategorie von „Toaster“. Diese Struktur zeigt klar, dass es sich um eine spezifischere Produktgruppe innerhalb der übergeordneten Kategorie handelt.
Ebenso gehört „Edelstahl-Wasserkocher“ zur Unterkategorie „Wasserkocher“, die sich wiederum unter „Küchengeräte“ befindet.
Eine horizontale Verlinkung hingegen verbindet verwandte Produkte miteinander, auch wenn sie in unterschiedlichen Kategorien liegen. Im gezeigten Beispiel wird „Langschlitztoaster“ mit „Edelstahl-Wasserkocher“ verknüpft. Dies ist sinnvoll, da ein Nutzer, der nach einem Toaster sucht, möglicherweise auch an einem Wasserkocher interessiert ist.
Navigation je nach Website-Typ
Seiten-Typ |
Beschreibung |
Unternehmensseiten | Nutzen oft eine klassische hierarchische Navigation mit wenigen Hauptrubriken, um eine klare Struktur zu gewährleisten. |
Onlineshops | Profitieren von einer durchdachten Kategorisierung, ergänzt durch Querverweise zu ähnlichen Produkten. Dadurch wird der Nutzer optimal durch das Sortiment geleitet. |
Blogs | Setzen häufig auf Tag- oder Kategorie-Navigation, um Beiträge thematisch zu gruppieren. |
Warum ist eine horizontale Verlinkung wichtig?
Ohne horizontale Verlinkungen müsste der Nutzer die Navigation erneut durchlaufen, um auf ein thematisch verwandtes Produkt zu gelangen. Eine gezielte Querverlinkung fördert jedoch die Benutzerfreundlichkeit und kann zu einer höheren Verweildauer auf der Website führen.
Daher ist es besonders in Onlineshops empfehlenswert, sinnvolle Verbindungen zwischen verschiedenen, aber thematisch passenden Produkten zu erstellen.
URLs - Klare und lesbare Webadressen
Die Struktur einer URL spielt eine wichtige Rolle für die Benutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Eine gut gewählte URL hilft sowohl Besuchern als auch Suchmaschinen, den Inhalt einer Seite direkt zu erkennen.
Warum sind sprechende URLs wichtig?
Best Practice - URLs sinnvoll strukturieren
Die Struktur einer URL spielt eine wichtige Rolle für die Benutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Eine gut gewählte URL hilft sowohl Besuchern als auch Suchmaschinen, den Inhalt einer Seite direkt zu erkennen.
Die URL enthält Zahlenfolgen und unverständliche Parameter, die keinen Hinweis auf den Seiteninhalt geben.
Die URL ist logisch aufgebaut, leicht lesbar und zeigt die genaue Kategorisierung der Seite.
Wichtiger Tipp vom Experten
„Vermeiden Sie Sonderzeichen und überflüssige Zahlenfolgen.Verwenden Sie kurze, aussagekräftige Begriffe. Trennen Sie Wörter mit Bindestrichen (-) statt mit Unterstrichen oder Sonderzeichen.“
Breadcrumbs
Breadcrumbs sind eine hilfreiche Navigationsergänzung, die Besuchern jederzeit zeigt, wo sie sich auf einer Website befinden und wie sie dorthin gelangt sind. Sie bieten eine übersichtliche Darstellung des Seitenpfads und erleichtern so die Orientierung.
Warum sind sprechende URLs wichtig?
So sieht eine Breadcrumb-Navigation aus:
Wichtiger Tipp vom Experten
„Breadcrumbs sollten klar strukturiert sein und den URL-Pfad logisch widerspiegeln. Besonders in umfangreichen Onlineshops oder Blogs verbessern sie die Benutzerfreundlichkeit erheblich.“
Interne Verlinkung
Je umfangreicher eine Website ist, desto wichtiger wird die interne Verlinkung, um Inhalte sinnvoll miteinander zu verbinden. Durch gezielte Verlinkungen können Nutzer schneller zu verwandten Themen gelangen und sich leichter durch die Website navigieren.
Wie kann interne Verlinkung umgesetzt werden?
Je umfangreicher eine Website ist, desto wichtiger wird die interne Verlinkung, um Inhalte sinnvoll miteinander zu verbinden. Durch gezielte Verlinkungen können Nutzer schneller zu verwandten Themen gelangen und sich leichter durch die Website navigieren.
Verlinkungen im Fließtext
Sehen Sie z.B. hier als Verlinkung auf die Kontakt-Seite (violett):
Verlinkungen in Teaserboxen
Sehen Sie z.B. hier als Teaser-Box für etwaige Zusatzleistungen (violetter Button):
Verlinkungen unter Hauptinhalten
Vorschläge für ähnliche Seiten oder weiterführende Informationen einbinden, sehen Sie z.B. hier zur Weiterleitung auf zusätzlich relevante Produkte:
Strategische Planung interner Links
Um eine effektive interne Verlinkung zu gewährleisten, sollten Sie bereits bei der Strukturierung der Inhalte folgende Schritte beachten:
Wichtiger Tipp vom Experten
„Eine logische und Keyword-basierte Verlinkung hilft nicht nur Nutzern bei der Orientierung, sondern ist auch ein starkes Ranking-Signal für Google. Eine durchdachte interne Linkstruktur verbessert die Nutzererfahrung und steigert die Sichtbarkeit Ihrer Website in den Suchergebnissen.“
Abschnitt C -Wichtigs vor der Website-Erstellung
Eine solide Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg Ihrer Webseite. Bevor Sie sich mit der Strukturierung befassen, sollten Sie unbedingt den Kernzweck Ihrer Online-Präsenz definieren. Ohne diese Klarheit droht eine unübersichtliche und ziellose Gestaltung.
Schritt 1 - Ziel und Zielgruppe der Website festlegen
Der erste Schritt ist die Definition des Zwecks der Website. Dies sollte vor der Erstellung von Inhalten oder Designelementen erfolgen, um einen klaren roten Faden zu gewährleisten. Das Ziel beeinflusst maßgeblich die Struktur der Website – sei es ein Onlineshop, ein Blog oder eine Landingpage.
Mögliche Ziele einer Website könnten z.B. sein:
Die Wahl des Hauptziels bestimmt, welche Inhalte und Funktionen auf der Website benötigt werden und wo diese platziert werden sollten.
Zielgruppenanalyse - Wer soll die Website nutzen?
Um die Inhalte optimal anzupassen, ist eine klare Definition der Zielgruppe entscheidend.
Nutzen Sie demografische Daten Ihrer bestehenden Kunden oder analysieren Sie, wie Ihre Wettbewerber ihre Zielgruppe ansprechen.
Schritt 2 - Unternehmensanalyse als Basis für die Website-Struktur
Bevor Sie mit dem Aufbau Ihrer Website beginnen, sollten Sie eine detaillierte Analyse Ihres Unternehmens durchführen.
Welche Produkte, Dienstleistungen, Visionen und Kernkompetenzen machen Ihr Unternehmen aus? Eine klare Bestandsaufnahme hilft, die Inhalte sinnvoll zu strukturieren und eine präzise Ausrichtung der Website zu ermöglichen.
Effektive Herangehensweise:
Schritt 3 - Themenfelder mit einer Keyword-Analyse optimieren
Die identifizierten Themencluster bilden das Grundgerüst Ihrer Website. Allerdings basieren sie vorerst auf der unternehmensinternen Perspektive.
Um sicherzustellen, dass die Inhalte tatsächlich den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen, ist eine Keyword-Analyse unerlässlich.
Warum ist eine Keyword-Recherche wichtig?
Nutzer suchen oft anders, als Unternehmen es erwarten. Statt nur zu überlegen, was Sie anbieten möchten, sollten Sie sich fragen, was potenzielle Kunden tatsächlich suchen.
Eine Keyword-Analyse hilft dabei, die relevantesten Begriffe zu identifizieren und den Webseitenaufbau daran anzupassen.
So funktioniert die Analyse:
Beispiel: Keyword-Analyse für „Langschlitztoaster“
Die Analyse zeigt, dass Langschlitztoaster besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz stark nachgefragt werden. Zudem interessieren sich viele Nutzer für spezielle Varianten wie „Langschlitztoaster für 4 Scheiben“ oder „Langschlitztoaster mit Brötchenaufsatz“.
Auch die Farbe (z. B. Schwarz, Edelstahl) und Zusatzfunktionen wie Auftaufunktion spielen eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung.
Diese Erkenntnisse sollten in die Website-Struktur einfließen, indem relevante Unterseiten und Inhalte erstellt werden, die genau auf diese Suchanfragen zugeschnitten sind.
Beispiel: Keyword-Analyse für „Langschlitztoaster“
Für eine effektive Keyword-Recherche gibt es zahlreiche professionelle SEO-Tools, die bekanntesten hierbei sind:
- SEMrush,
- Ahrefs oder
- Sistrix,
die detaillierte Analysen zu Suchvolumen, Wettbewerb und Trends liefern.
Es bestehend auch kostenlose Alternativen wie den
- Google Keyword Planner,
- Ubersuggest,
die erste Einblicke in relevante Suchanfragen bieten.
Allerdings erfordert eine fundierte SEO-Strategie mehr als nur die Auswahl passender Keywords. Die richtige Seitenstruktur, interne Verlinkung und Content-Optimierung spielen eine entscheidende Rolle.
Um langfristig erfolgreich zu sein und das volle Potenzial auszuschöpfen, empfiehlt es sich, auf einen professionellen SEO-Dienstleister zu setzen.
Wichtiger Tipp vom Experten
„Sammeln Sie alle identifizierten Keywords und Themen in einem Content-Marketing-Plan, um die wichtigsten Inhalte gezielt priorisieren und systematisch umsetzen zu können. So entsteht eine Website, die nicht nur gut aussieht, sondern auch optimal auf die Bedürfnisse der Nutzer ausgerichtet ist.“
Schritt 4 - Seitentypen benennen
Nachdem Keywords und Inhalte definiert wurden, sollten sie in passende Seitentypen unterteilt werden.
Dies hilft, eine klare Website-Struktur zu schaffen, die sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen optimal funktioniert.
Grundlegende Seitentypen einer Website
Weitere Seitentypen je nach Website-Typ
Mehr zur optimalen Gesamtstruktur einer Website erfahren Sie in diesem Abschnitt
Schritt 5 - Wie der Content auf einer einzelnen Seite aufgebaut sein sollte
Nachdem die grundlegende Website-Struktur definiert wurde, geht es nun darum, die Inhalte jeder einzelnen Seite gezielt zu planen. Manche Seiten sind kompakt gehalten, während andere ausführlicher gestaltet werden, um den Nutzern tiefergehende Informationen zu bieten.
Wichtiger Tipp vom Experten
„Oft stammen Inhalte aus unterschiedlichen Fachabteilungen oder von der Führungsebene – allerdings sind diese nicht immer Textprofis. Damit die gesamte Website einen roten Faden behält, sollte auf ein einheitliches Wording und eine konsistente Bildsprache geachtet werden.“
SEO & Nutzerfreundlichkeit: Warum ausführliche Inhalte oft besser ranken
Suchmaschinen bevorzugen oft ausführlichere Inhalte, weil diese für die Nutzer mehr Tiefe und Mehrwert bieten. Allerdings muss die Gestaltung ebenso durchdacht sein, damit lange Inhalte leicht erfassbar bleiben.
Redaktionelle Kompetenz ist gefragt, um umfangreiche Inhalte sinnvoll zu strukturieren und ansprechend zu präsentieren. Eine klare Gliederung, visuelle Elemente und gezielte Call-to-Actions verbessern die Nutzererfahrung und erhöhen die Verweildauer auf der Seite.
Warum eine durchdachte Webseitenstruktur dein Google-Ranking verbessert
Gezielte Integration von Keywords
Eine sinnvolle Seitenhierarchie basiert auf einer durchdachten Keyword-Strategie. Indem relevante Suchbegriffe gezielt in Navigation, Menüpunkte und URLs eingebunden werden, entsteht eine SEO-freundliche Struktur.
Dies erleichtert es Google, den Zusammenhang zwischen einzelnen Seiten zu verstehen und relevante Inhalte besser zu bewerten.
Google erkennt Ihre wichtigsten Seiten
Wichtige Inhalte sollten prominent platziert werden – z. B. in der Navigation, auf der Startseite oder durch interne Verlinkungen. Dies signalisiert Suchmaschinen, welche Seiten besonders relevant sind.
Je besser Google diese Inhalte identifizieren kann, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bevorzugt indexiert und gerankt werden.
Nutzerfreundlichkeit & Suchintention
Ob Blogbeiträge, Glossar oder Produktseiten – wenn die Website logisch aufgebaut ist, finden Nutzer schnell die Informationen, die sie suchen.
Eine klare Struktur verbessert die Nutzererfahrung, reduziert die Absprungrate und führt dazu, dass Google die Seite als wertvoll einstuft. Je besser eine Website die Suchintention erfüllt, desto höher sind die Chancen auf ein gutes Ranking.
Fazit - Eine klare Website-Struktur überzeugt Nutzer und Google gleichermaßen
Ein übersichtlicher und logisch aufgebauter Webseitenaufbau bringt Vorteile sowohl für die Nutzer als auch für Suchmaschinen. Eine klare Struktur erleichtert es Besuchern, die gesuchten Informationen schnell zu finden, wodurch sie länger auf der Seite verweilen und eher mit den angebotenen Inhalten interagieren.
Eine intuitive Navigation und verständlich aufbereitete Inhalte erhöhen zudem die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer eine gewünschte Aktion ausführen.
Auch für Suchmaschinen spielt eine gut durchdachte Seitenarchitektur eine wichtige Rolle. Google und andere Suchdienste bewerten logisch strukturierte Websites positiv, da sie deren Relevanz und Benutzerfreundlichkeit besser erfassen können.
Daher trägt eine optimierte Website-Struktur nicht nur zur Verbesserung der Nutzererfahrung bei, sondern ist auch ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche SEO-Strategie und die Steigerung der Conversion-Rate.